28.02.14

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #21




Liebes Tagebuch, 

ich bin dem Teufel begegnet. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein reicher Geschäftsmann hat einen Auftrag ausgestellt, indem es darum ging ihm die Hörner eines Diablos zu besorgen. Als Trophäe oder Ähnliches. Kein leichtes Unterfangen. Man kann dem Ungetüm die Hörner ja nicht einfach im Schlaf absägen, ohne das er es merkt. Man muss das Monster schon dafür erledigen.

Ich habe schon in einer früheren Quest einen Diablos gesehen. Ich war mit zwei anderen Jägern auf der Suche nach seltenen Mineralien in den Höhlen, die sich durch verschiedene Bereiche der Wüste ziehen. Wir haben schon gut gesammelt, als ich bemerkte, dass unsere Wasservorräte zur Neige gingen. In der Nähe hatte ich eine kleine Wasserquelle gesehen bei der ich die Flaschen auffüllen wollte. Dieser Bereich ist dennoch sehr gefährlich, denn alles was trinken muss, muss irgendwann zu dieser Quelle kommen. Ich kam durch einen erhöhten Eingang in das Gewölbe und wollte gerade zum Boden herunterspringen, als die Höhle anfing zu beben. Plötzlich schoss ein Diablos aus dem Boden. Man würde es nicht vermuten, aber trotz der Größe und der Flügel kann sich der Diablos sehr gut durch den Boden der Wüstenregion bohren. Seine zwei Hörner sind ihm dabei sehr hilfreich. Ich war in dem Moment so überrascht, dass ich mich instinktiv flach auf dem Boden des erhöhten Eingangs legte. Ich traute mich nicht über den Rand zu schauen. Vielleicht würde er mich sehen und hoch kommen und ich war nun wirklich nicht für einen Kampf gegen einen Diablos ausgerüstet. Doch dieses Mal sollte es anders Laufen. Dieses Mal war der Diablos der Grund warum ich in der Wüste umherstreifte. Auf dem Rücken eine Morphaxt, die ich aus Teilen des Barioth gefertigt bekam. Diablos hassen Eis und Kälte. Diese Waffe ist daher auch eine gute Wahl gewesen, weil man durch die Macht der Phiolen auch durch die härtesten Panzer dringen kann. Genau das Richtige.

Monster Hunter Tagebuch - Tyrann der Wüste



Nachdem ich in der Wüste dem Teufel höchstpersönlich begegnet bin, sollte mich mein nächster Auftrag zum Vulkan führen, wo ich mich an einem neuen Gegner versuchen sollte. Wie ich schon oft erwähnte, habe ich eine gewisse Abneigung gegen den Vulkan, weil man nur auf bestimmten Wegen laufen kann und die Umgebung ist für das Kämpfen mit gewaltigen Monstern auch nicht geeignet. Viel zu viel Lava. Ich klagte dem Schmied mein Leid über Aufträge beim Vulkan, da hat er mich ein interessantes Angebot gemacht. Wenn ich ihm genügend Teile bringe sollte, würde er mir eine Rüstung fertigen, die den Feuerangriffen der Monster beim Vulkan mühelos stand halten kann. Nichts ist lästiger, als wenn die Rüstung Feuer fängt und man sich auf dem Boden herumrollen muss. Es sollte sich dabei um eine Rüstung aus Teilen des Uragaan handeln. Zum Glück hatte ich noch einige Teile übrig, sodass ich nur zwei mal auf Jagd gehen musste um alles Nötige zu bekommen. Die Rüstung war mehr als massiv, ließ sich aber sehr gut tragen und war gar nicht mal so schwer. Damit sollte dann auch der mächtige Agnaktor kein Problem mehr sein. Er wird auch "Wyvern in flammender Rüstung" genannt, weil er sich durch den Vulkan bohrt und an seinen Schuppen Magma ablagert. Diese Unterstützt seine Angriffe und ist, wenn sie erkaltet ist, eine perfekte Rüstung. Angriff und Verteidigung, sehr vorbildlich. Auch sollte man sich vor seinem Magmastrahl in Acht nehmen, denn dieser Strahl aus konzentriertem Wyvernfeuer kann sogar Felsen schmelzen. Vorsicht ist also geboten.

Monster Hunter Tagebuch - Wyvern in flammender Rüstung




Fortsetzung folgt...

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