19.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #17




Liebes Tagebuch,

ich habe das Fest gut überstanden. Nur das Aufräumen hinterher war nicht ganz so nach meinem Geschmack. Aber was soll man machen. Jetzt, nachdem ich den Zinogre besiegt habe, habe ich beschlossen erst einmal etwas kürzer zu treten. Man sollte sich ja auch nicht zu sehr verausgaben und wie gesagt, man muss auch als Jäger den Ausklang finden.

Ich habe zur Abwechslung ein paar Eskort-Aufträge angenommen. Dadurch bin ich ganz gut herumgekommen. Von der Wüste über verschneite Gipfel bishin zur Küste und in den Dschungel. Unglaublich wo überall Waren hin transportiert werden. Da ist es natürlich problematisch, wenn eine Handelsroute genau durch ein Monstergebiet führt. Oft werden die Transporte angegriffen, weil sie Fleisch oder Gemüse dabei haben. Auf dem Schneegipfel hatte ich es mit einer Schar Blangos zu tun, die auf Getreide aus waren. Am Rande des Dschungels attackierte eine Rudel Velocipreys den Konvoi mit Trockenfleisch. Die Monster kämpfen auch nur um ihr Überleben und dazu gehört halt auch, dass man anderen Lebewesen das Futter streitig machen muss. Ich begleitete auch einen Forschungstrupp in einen uralten Wald mit einer gewaltigen Turmruine in der Mitte. Ein altes Volk muss dort gelebt haben. Frage ist, was sie ausgelöscht oder vertrieben hat. Genau das wollten die Forscher herausfinden. Es ist nichts negatives vorgefallen, allerdings konnte ich eine Gruppe wilder Felyne bei der Jagd beobachten. Ich habe sie ein riesiges Aptonoth angreifen sehen. Alleine sind sie schwach, aber in der Gruppe eine wahre Gefahr.

Der Ernst des Jäger-Alltags holte mich wieder ein, als ich Auftrag in der Tundra angenommen habe. Es ging um eine Bestie die Jagd auf Pepe macht und einen ansässigen Bauern die gesamte Herde ausgelöscht hat. Den Inforationen zufolge sollte es wohl ein Barioth sein. Ein Monster auf das ich bisher noch nicht getroffen bin, aber es gab eindeutige Signale. In der Nähe von Höhlen am Berghang hat man komplett eingefrorene Baggis und Antekas gefunden. Wie Skulpturen aus Eis standen sie dort, mit einem panischen Blick in den Augen und einer Abwehrhaltung gegen etwas sehr großes. Das musst ein Barioth gewesen sein. Das Monster ist ein fliegender, vierbeiniger Wyvern, der in sich eine Chemikalie trägt, die man Frostbeutel nennt. Sie Flüssigkeit gefriert einfach alles zu Eis was sie berührt. Und so erging es auch den Tieren. Man nennt ihn auch Reißzahnwyvern oder auch "Herrscher der Tundra". Ich sollte also gegen den Herrscher Tundra antreten. Auf so einen Kampf muss man sich gut vorbereiten. Eine Gewehrlanze ist für den ersten Kampf immer eine gute Wahl. Verteidigung und Angriff. Ich musste die Angriffsmuster erst studieren. Und so macht ich mich mit meiner Qurupeco-Gewehrlanze und einer Volvidon-Rüstung auf den Weg in die Tundra. An einem großen Gletscher konnte ich den Barioth antreffen, wie er wie ein Berserker Jagd auf eine Pepe-Familie machte. Todesmutig stürzte ich mich auch gleich in den Kampf!

Monster Hunter Tagebuch - Der Herrscher der Tundra


Ein weiter Auftrag führte mich wieder einmal zum Vulkan. Ich finde diese Abwechslung bei meinen Aufträgen wirklich immer sehr interessant, denn auf ein kaltes Gebiet folgt meistens dann entweder ein Auftrag in der Wüste oder am Vulkan. Ein Praktischer Ausgleich. Anders herum geht es natürlich auch. Jedenfalls sollte ich wieder in den Vulkan steigen um die Quelle für einige Erdbeben auszumachen. Ich war etwas verwirrt bei dem Auftrag, denn nach der Quelle für Erdbeben bei einem aktiven Vulkan zu suchen ist doch irgendwie eine schwachsinnige Idee. Aber ich mach die Aufträge ja nicht. Ich führe sie nur aus. 

Mit meiner Volvidon-Rüstung bin ich im Vulkan sehr gut aufgehoben, denn nun kann ich auch nah an der Lava stehen ohne Schaden zu nehmen. Das bringt so erstmal eher wenig, ist im Kampf aber eine große Hilfe. In einem Gebiet setzt dann plötzlich ein Erdbeben ein und ich machte mich schon fast auf den Weg um den Vulkan zu verlassen. Dann rollten ein paar Felsbrocken einen Abhang herunter, gefolgt von einem riesigen Rad aus Gestein. Das war kein normales Erdbeben! Das war ein verdammter Uragaan! Das ist eine Kampfwyvern-Art die in Vulkanen und auch in der Tundra vorkommen kann. Eigentlich überall wo es vulkanische Aktivität gibt. Er hat die Möglichkeit sich rollend fortzubewegen, ähnlich wie der Volvidon - nur mit verheerenderer Wirkung. Er treibt sich größtenteils in Lavafeldern herum und hat somit an seinem Körper sehr viel Lavagestein und anderen Mineralien abgelagert. Wenn es ums Schürfen geht, ist der Körper eines Uragaans eine wahre Fundgrube. Man nennt dieses Wesen auch den Hammerkinnwyvern. Er ist somit das Gegenteil zum Barroth, der der HammerKOPFwyvern ist. Er schlägt sein steinhartes Kinn auf den Boden und lässt ihn einfach erbeben. Da kann man schon mal schnell ins Wanken geraten!

Monster Hunter Tagebuch - Monströses Beben



Fortsetzung folgt...

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