10.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #15




Liebes Tagebuch,

ich kann mich nun endlich einen vollwertigen Jäger nennen!  Nun vollwertig ist vielleicht etwas zu weit gegriffen, dafür habe ich noch viel zu viel zu lernen. Da reicht es nicht einfach ein Monster nach dem anderen zu vertrimmen. Doch es gibt Abschnitte, da kann man schon gewisse Lernerfolge festmachen. In einem meiner letzten Aufträge habe ich ein allgemein gefürchtetes Monster besiegt und dies auch noch mit vollem Erfolg!

Ein wichtiger Auftrag kam in das Gildenpostfach geflattert und es war gerade kein anderer Jäger frei. Deswegen habe ich mich der Sache angenommen, auch wenn ich doch schon meine Bedenken hatte, ob ich dem Zielobjekt wirklich gewachsen bin. Der Auftrag sollte mich wieder einmal in die Wüste führen. Ein Gebiet welches ich langsam wie meine Rüstungstasche kenne, so oft wie ich dort bin. Ich habe mich auch überlegt vielleicht dort ein Sommerhaus zu bauen. Nun jedenfalls sollte ich es mit einem sehr bekannten Monster zu tun bekommen. Der Königin der Erde und des Himmels gleichmaßen. Feueratem und Giftschweif. Ihre Majestät des Terrors. Die Rathian! Ein weiblicher Wyvern und einer bekanntesten Feuerdrachen auf allen Kontinenten. Es gibt kaum ein Gebiet wo sie nicht vorkommen, bis auf die Tundra. Ihre Jagdgebiete erstrecken sicher weite Flächen und sie sind sehr engagiert, wenn es darum gehen sollte ihr Territorium zu verteidigen. Und nun ist eine Königin also in der Wüste aufgetaucht. Es hat schon eine ganze Weile gedauert, bis ich den Drachen endlich auf einem großen Sandfeld stellen konnte. Wie gesagt. Die Jagdgebiete dieser Drachen sind riesig. Zum Glück musste ich nur einen Bruchteil abklappern. Ich wagte mich vorsichtig an das Biest heran und ich muss zugeben, so viel ich schon bei meinen Aufträgen erlebt habe, der Schrei der Rathian ging mir durch Mark und Bein. Auch der Kampf mit dem Wyvern-Weibchen war kein einfacher. Mit Mühe und Not konnte ich den meisten ihrer Angriffe ausweichen, aber trotzdem musste ich Einiges einstecken. Erstaunlich das so ein gewaltiges Wesen einen Salto in der Luft vollführen kann, damit es mit dem Schweif angreifen kann. Und dieser Schweif hat Stacheln. Und diese Stacheln haben Gift in sich. Dennoch war ich wild entschlossen dem Vieh den Garaus zu machen.

Monster Hunter Tagebuch - Audienz bei der Königin




Ich habe viel Lob für meinen Sieg über die Rathian bekommen. Außerdem konnte ich auch ein paar nützliche Teile ergattern, die ich für eine neue Gewehrlanze verwendet habe. Passend zu den Angriffen der Rathian hat auch die Gewehrlanze den Gift-Effekt und ist damit für die Gegner noch todbringender. Für eine neue, schicke Rüstung hat es leider nicht gereicht. Dafür brauche ich noch ein spezielles Erz, welches ich bisher noch nirgendwo finden konnte. Aber ich werde sich er schon bald darauf stoßen. Bis dahin werde ich mich erst einmal auf andere Rüstungen konzentrieren.

Ein weiter Auftrag führte mich in die ebenso bekannte Tundra, wo ich mich ebenfalls fast zu Hause fühle. Wie es aussah hat man nun den Ursprung der seltsamen rosa Eier gefunden, die in den Höhlen der Tundra vorkommen. Aus ihnen schlüpfen kleine Würmer, die sich an Lebewesen festbeißen und ihr Blut saugen. Dadurch wachsen sie. Diese Eier gehören anscheinend einem dort lebenden Gigginox. Die aus den Eiern schlüpfenden Giggis sind eine Bedrohung für die in der Tundra lebenden Tiere und somit muss man einfach nur die Quelle der Eier beseitigen. Ich habe noch nie einen Gigginox gesehen, aber wie ich gelesen habe ist er blind. Allerdings hat er eine spezielle, dehnbare, empfindliche Haut mit der kleinste Temperaturschwankungen wahrnehmen kann. So findet er seine Beute. Außerdem kann er sich beinahe lautlos bewegen und an Wänden und Decken herumkrabbeln. Einer neuer Verteidigungsmechanismen ist, dass er vollgepumpt mit Gift ist, welches er auch nach belieben auf den Gegner schleudern kann.  Außerdem sieht sein Schweif aus wie sein Kopf, was unerfahrene Jäger schon mal schnell durcheinander bringen kann. Dementsprechend war der Kampf auch nicht gerade leicht. Der Gigginox hat ein paar miese Tricks drauf und seine Giftangriffe sind auch nicht gerade von schlechten Eltern. Mehr als einmal musste ich mir selber ein Gegengift verabreichen und nicht zusammenzuklappen.

Monster Hunter Tagebuch - Der Schatten an der Wand





Fortsetzung folgt...

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