05.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #14




Liebes Tagebuch,

in meiner Truhe herrscht gähnende Leere! Ich war ein bisschen zu verschwenderisch mit meinen Rohstoffen und musste in den letzten Tagen meine Vorräte an Pflanzen, Insekten, Mineralien, Fischen und so weiter auffüllen. Ich versuche neben meinen Aufträgen immer so viel zu sammeln wie möglich, aber momentan sind die Bestände wirklich geschrumpft. Da kann man so viel sammeln wie man will, man braucht immer noch genug Platz in den Taschen für die Materialien, die man von den Monstern bekommt die man erlegt hat. Es ist einfach nie genug. Im Endeffekt ist man als Jäger doch mehr Sammler als man sich es wünschen würde.

Ich habe mich auch ein wenig mehr auf meine Ausrüstung konzentriert. Durch einige Aufträge konnte ich genug Materialien sammeln und mit neue Rüstungen zu machen, um wirklich auf jede Situation vorbereitet zu sein. Neben meiner Jaggi- und Azuros-Rüstung habe ich nun auch noch passende Rüstungen vom Ludroth, vom Qurupeco, vom Volvidon und vom Barroth! Sie machen echt was her und haben sowohl stärken als auch Schwächen, die es zu beachten gibt.

Wo wir gerade wieder bei den Aufträgen sind. Ich habe gestern eine Mission angenommen, die mich in die Wüste verschlagen hat. Die Quest hatte den Titel "Wüstenhai" und wie ich im Nachhinein sagen kann - zurecht! Ich kam in der Wüste an und sollte einen Nibelsnarf erlegen. Seltsamer Name meiner Meinung nach, aber die Monster können sich ihre Namen ja nicht aussuchen. Auf einer der großen Sandeben konnte ich ein paar Rhenoblos beobachten, die ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Sie führten Dominanzkämpfe aus, indem sie mit ihren verhornten Kämpfen aneinander rasseln. Wenn man nicht gerade etwas zu tun hat, ist das ein interessantes Schauspiel. Ich habe in einer Wüstenstadt auch schon gesehen, wie Leute wetten auf diese Tiere abgeschlossen haben. Es läuft ähnlich wie ein Hahnenkampf ab. Nur mit Rhenoblos. Ich schaute den Tierchen als bei ihrem lustigen Treiben zu, als sie beide ein eher unschönes Schicksal ereilte. Aus dem sandigen Boden brach ein gewaltiges Wesen hervor und verschlang die beiden kämpfenden Rhenoblos auf einen Haps! Das war also der Nibelsnarf. So schnell er aufgetaucht ist, so schnell war er auch schon wieder im lockeren Sand verschwunden. Der Kampf gestaltete sich nicht wirklich schwierig, aber sehr langwierig, da das Monster größtenteils aus der Deckung des Sandboden heraus agiert. Es vergräbt sich und hat versucht unter mich zu gelangen, damit es mich fatal angreifen kann. Da half meist nur ein beherzter Rettungssprung zur Seite. Der Nibelsnarf ist auch recht schwer zu treffen, wenn er halb im Sand sitzt und wie ein Hai durch den Erdboden pflügt. Auch seine Attacken wie der Sandtornado sind nicht zu unterschätzen. Man hat mir aber einen Trick verraten. Man sollte Fassbomben aufstellen und den Nibelsnarf dann dazu verleiten mit offenen Maul auf einen zu zustürmen. Er wird dann die Bombe verschlucken, was ihm ein starkes Sodbrennen verpassen wird! Leichter gesagt als getan, aber wenn es klappt ist die Wirkung wirklich fantastisch und der Nibelsnarf gut angreifbar. Ein wertvoller Tipp!

Monster Hunter Tagebuch - Der Sandhai




Allerdings nahm der Stress nach dem Auftrag mit dem Nibelsnarf kein Ende. 

Ich war gerade wieder im Yukumo Dorf angekommen und hatte gerade die wichtigsten Sachen verstaut, kam eine wichtige Mission herein. Ein kleiner Junge wurde von einem seltenen Skorpion gestochen und rang nun mit seinem noch sehr jungen Leben. Leider hatte der Arzt kein Antidot mehr was dem Jungen helfen konnte. Er schaffte es zwar die Vergiftung zu verlangsamen, aber für eine Heilung fehlten die nötigen Zutaten. Kräuter hatte der Arzt noch genügend auf Lager und ein wenig spezielles Knochenpulver konnte ich aus meinen Beständen noch beisteuern. Allerdings brauchte es noch zwei spezielle Wroggi-Gifte um das Antidot herzustellen. Das Gift eines männlichen und das Gift eines weiblichen Wroggi. Schnellstmöglich reiste ich zu dem aktiven Vulkan, wo ich einst Volvidons gejagt habe. Es brauchte auch nicht lange bis ich zwei Wroggis aufgespürt hatte. Mit meinem neuen Eis-Katana war der Kampf auch kein großes Problem. Allerdings musste ich dringlich darauf achten, die zwei Wroggis nicht zu töten, denn um das Gift richtig extrahieren und weiterverwenden zu können, müssen die Wroggis leben gefangen werden. Dies ist mir auch gelungen und ich konnte die gifte noch rechtzeitig zu dem Arzt bringen. Hätte der Kampf länger gedauert, wäre bestimmt etwas schreckliches passiert. Aber zum Glück ist noch einmal alles gut gegangen.


Monster Hunter Tagebuch - Ein giftiges Paar




Fortsetzung folgt...

Kommentare:

  1. Hallo,
    Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich habe Dich und deinen Blog auf BlogZug gefunden und da Du auch gerne das ein oder andere Spiel zockst, wollte ich Dich kurz darauf aufmerksam machen, dass ich derzeit das Spiel NATURAL SELECTION 2 zur Verlosung freigegeben hab. Wenn es Dich also interessiert, klick doch einfach mal vorbei, es ist umsonst und man hat nichts zu verlieren: http://goo.gl/he2cEp

    Weiterhin frohes bloggen und einen guten Highscore wünsche ich!

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    1. Sehr cool! Danke für den Hinweis! Werde gleich mal vorbeischauen. :)

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