03.12.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #13




Liebes Tagebuch,

ich komme in letzter Zeit wieder viel zu wenig dazu meine Erlebnisse zu dokumentieren. Aber entweder passiert einfach überhaupt nichts, sodass ich nur schreiben könnte, dass ich auf der Farm gearbeitet habe oder mit dem Gildenmeister Schach gespielt habe. Oder die Aufträge sind so anstrengend, dass ich nur noch in mein Bett fallen kann und mit alle Knochen weh tun.

Ein, zwei Highlights gab es vor kurzem doch. Ich habe Aufträge mit Monstern angenommen, das ich vorher nur auf ein paar Zeichnungen gesehen habe. Dort wo ich vorher gelebt habe sind sie völlig unbekannt. Der Auftrag führte mich zu einem aktiven Vulkan. Eigentlich blanker Wahnsinn auf einem Vulkan zu jagen, aber die Wege dort sich ziemlich gut ausgebaut. Man darf halt nur nicht der Lava zu nahe kommen und man sollte reichlich Kaltgetränke dabei haben. Es galt einen Volvidon zu erjagen. Er wird als nicht aggressiv bezeichnet und ist durch und durch ein Insektenfresser. Ich begab mich also zum Vulkan. Man hat mir gesagt, dass dieser Vulkan noch nie inaktiv war und alle Wesen die dort leben sehr hitzeresistent sind. Das heißt für mich: Sie sind anfällig gegen das Eis- und Wasserelement! Nicht umsonst hatte ich mein neues Ludroth-Jagdhorn dabei. In einem Gebiet mit einigen Insekten, die Bnahabras genannt werden, bebte plötzlich der Boden. Etwas kam aus einer Richtung gerollt, was ich zuerst für einen Felsbrocken hielt. Dafür bewegte er sich aber zu schnell und eigenwillig. Bei den kleinen, Flugkäfern angekommen entfaltete sich der Brocken. Das war der Volvidon! Er hat die Möglichkeit sich wie ein Gürteltier zusammenzurollen um sich zu schützen, aber auch um sich fix fortzubewegen. Er sieht nicht unbedingt gefährlich aus, hat aber einige gemeine Tricks auf Lager. Von den Angriffsmuster her erinnerte mich der Volvidon an den Azuros. Schwerfällige Angriffe, die wenn sie treffen aber sehr durchschlagend sind.

Monster Hunter Tagebuch - Ein Vulkan. Ein Volvidon.



Mit einem betäubten und gefangenen Volvidon im Schlepptau traf ich wieder im Dorf ein, wo auch schon ein nächster Auftrag auf mich wartete. Von dem Volvidon habe ich übrigens ein paar sehr gute Materialien bekommen. Unter anderen einen Lähmbeutel, mit dem man Waffen mit einem Lähmungseffekt bauen kann. Auch die Rüstung aus Teilen des Volvidons sieht sehr gut aus. Ich werde auf jeden Fall noch ein paar Aufträge mit diesem Monster annehmen.

Die nächste Quest führte mich in ein entgegengesetztes Gebiet. Die Tundra. Dabei wollte ich eigentlich nicht mehr so schnell in die Tundra. Ich habe es lieber zu heiß als zu kalt. Der Auftrag drehte sich um ein Rudel von Baggis, die in der Tundra umherzieht und die dort ebenfalls lebenden Pepe-Herden stark dezimiert. Anscheinend soll auch ein Großer Baggi dabei sein, der das Rudel anleitet. Darauf habe ich eigentlich schon gewartet. Der Baggi ist verwandt mit dem Jaggi und dem Wroggi und hat die nervige Eigenschaft, dass sein Speichel stark betäubend wirkt. Damit jagen die Baggis auch ihre Beute. Bewaffnet mit einem Qurupeco-Kurzschwert machte ich mich auf in die verschneite Landschaft. Der das Feuer-Element meiner Waffe wird dem Baggi schon Beine machen. Ein bisschen nervös war ich schon. Baggis sollen sehr groß und extrem aggressiv sein. Allerdings auch sehr schlau. Ich erwischte das Rudel gerade als sie das letzte Pepe einer Herde einkreisten und betäubten. Todesmutig stürzte ich mich in den Kampf! Die Betäubungsfähigkeit ist wirklich das Schlimmste an diesem Monster. Nicht nur einmal verlor ich das Bewusstsein und wurde dann schmerzhaft wieder geweckt, als mich eine Attacke ohne Schutzmöglichkeit traf. Meine Felyne hatten es nicht besser. Auch sie waren gegen diesen fiesen Trick wehrlos. Dennoch konnte ich irgendwann die Oberhand im Kampf gewinnen, indem ich mich auf die kleinen Baggi konzentrierte und so viel freie agieren konnte.

Monster Hunter Tagebuch - Jäger der Tundra




Fortsetzung folgt...

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