06.11.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #9




Liebes Tagebuch,

es gibt Großartiges zu berichten. Es sieht so aus, als würde sich mein Training endlich dem Ende zuneigen. Der Meister meinte, ich hätte nun alle Waffen die man im Nahkampf benutzen kann durchgearbeitet. Nicht gemeistert, aber wenigstens durchgearbeitet. Nun kann ich auch endlich feststellen, mit welchen Waffen ich am besten umgehen kann. Es fehlen allerdings noch drei Waffen, aber die gehören zu einer ganz anderen Gattung.

Gestern habe ich mir nach dem Abendessen, es gab Königskrabben auf Goldreis und scharfes Gemüse, noch einmal Gedanken um mein weiteres Vorgehen gemacht. Ich habe mir ein paar Bücher herausgesucht, die sich mit Waffenkunde beschäftigen. Schild und Schwert, Großschwert, Langschwert, Doppelklingen, Morphaxt, Lanze, Gewehrlanze, Hammer und Jagdhorn. Ich schrieb mir die Vor- und Nachteile heraus und ließ die absolvierten Quests noch einmal Revue passieren. Schwierige Entscheidungen. Letzten Endes habe ich mich für Schild und Schwert, Langschwert, Morphaxt, Gewehrlanze und Jagdhorn entschieden. Damit habe ich verschiedene Kampfstile abgedeckt und kann mich auf jede Art von Gegner einstellen. So dürfte es laufen.

Am nächsten Tag kam ich in die Trainingsschule um mich an den Schusswaffen zu probieren, die ich vorher noch nie benutzt hatte. Ich betrachtete interessiert die Bogenkanonen. Kraftvolle Schusswaffen die mit spezieller Munition bestückt werden. Bevor ich das Training aber beginnen konnte, musste ich noch mal zum Schmied um meine Rüstung zu einer Schützenrüstung umarbeiten zu lassen. Weniger Panzerung für schnellere Bewegungen und Anpassungen an die Schusswaffen. Riemen und Taschen zum tragen von Köchern und Munition. Dann reiste ich mit einer leichten Bogenkanone zur Ödnis-Insel um ein paar Ludroth zu jagen. Die leichte Bogenkanone ist sehr gut in der Handhabung. Schnell zu ziehen und wegzustecken und man kann sogar noch modifizieren, mit einem längeren Lauf für mehr Schadenswirkung, einem besseren Zielfernrohr und einem Schalldämpfer. Das zielen mit der Waffe ist allerdings etwas ungenau und so schießt man bei schnelleren Gegnern schon schnell mal vorbei. Die Munitionsarten sind mannigfaltig. Es gibt normale Patronen in verschiedenen Stärken und dazu noch statusverändernde bzw. und welche mit Elementschaden. Es ist allerdings nicht immer leicht, sich aus dem Kampfgeschehen soweit herauszuhalten, dass man die geringere Panzerung der Rüstung auszubalancieren.

Nachdem ich die Ludroth beseitigt hatte, gib es auch gleich schon weiter in die Wüste, wo ich Fleisch von Rhenoplos besorgen sollte. Umgeschnallte hatte ich die schwere Bogenkanone. Diese wird im Gegensatz zur leichten Variante nicht über die Schulter gehängt, sondern muss zusammengeklappt werden und wird dann auf den Rücken geschnallt. Eine wirklich massive Kanone, die um einiges mehr WUMMS hat, als ihr leichteres Gegenstück. Man kann sich aber auch nur sehr langsam mit ihr bewegen und das Wegstecken und Nachladen dauert auch länger. Dafür verursacht man auch mehr Schaden und man kann die Waffe mit einem Schild modifizieren, um blocken zu können. Sehr praktisch! Auch gibt es teilweise andere Munition, die man nur mit dieser Waffe abfeuern kann. Dazu gehört Pierce-Munition, mit der man mehrere Körperteile des Gegners durchdringen kann, Cluster-Munition die kleinere Bomben beim Aufprall freisetzt, Crag-Munition die beim Aufprall explodiert und auch Cut-Munition, mit der man Schweife abtrennen kann. Wenn man denn trifft. Dazu natürlich noch die Status- und Element-Munition. Recht hilfreich ist das Rapid-Feuer, mit dem man mehrere Schüsse nacheinander abfeuern kann und nur eine Kugel verbraucht.

Waffentraining - Bogenkanonen



Schließlich habe ich mir dann auch die letzte Waffe geschnappt und habe mich auf den Weg in den Flutwald gemacht. Dort sollte ein extrem gefährlicher Bulldrom sein Unwesen treiben. Nicht, dass Bulldrom nicht so schon ziemlich gefährlich wären, aber nach der Höhe der Belohnung zu urteilen, musste dieses Wildschwein schon ein ziemlicher Teufel sein. Mit dabei hatte ich einen Knochenbogen. Den besten den man in der Trainingsschule finden konnte. Der Bogen ist um einiges leichter zu handhaben, als eine Bogenkanone. Man setzt einen Pfeil auf, spannt die Sehne und schießt. So einfach ist das. Gut, dass man sogar einen bis drei Pfeile auf einmal abfeuern kann. Man muss den Bogen nur länger spannen. So kann man auch einen Pfeilhagel erzeugen, der jeden Gegner in ein Stachelschwein verwandeln kann. Der Meister hat mir auch noch ein paar Tinkturen für die Pfeile mitgegeben. Die Fläschchen werden vorne in eine Vorrichtung gesteckt und die Tinktur wird beim Abschuss auf den Pfeil gegeben. Dadurch kann man Statusveränderungen beim Gegner hervorrufen, wie Schlaf oder Lähmung. Sehr nützlich! Allerdings ist der Bogen nicht besonders stark und so dauern Kämpfe um einiges Länger, als mit Nahkampfwaffen. Dafür ist man mit dem Bogen sehr agil und man kann häufiger angreifen, ähnlich wie mit den Doppelklingen.


Waffentraining - Bogen




Fortsetzung folgt...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen