02.11.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #8




Liebes Tagebuch,

ich bin heute voller Tatendrang! Das liegt vor allem daran, dass mein Training fast beendet ist und ich es kaum erwarten kann, vollwertige Aufträge anzunehmen. Das wird auf jeden Fall gefeiert, da kannst du dir sicher sein. Wir überqueren die Brücke, wenn wir zu ihr kommen und es gibt nun noch drei Waffen, die ich austesten muss.

Zuletzt habe ich mich mit den Hammerwaffen befasst. Nach der erfolgreichen Quest mit der Gewehrlanze war ich geradezu beflügelt weitere Waffen unter die Lupe zu nehmen. Der Meister in der Trainingsschule hat mir aber nahe gelegt, vor der nächsten Trainingseinheit noch ein wenig Krafttraining zu machen. Ich wusste nicht genau wofür, aber ich erinnerte mich an die Quest mit dem Großschwert. Wer schwere Waffen führen will, der muss auch über Körperkraft verfügen, sonst ist man ein gefundenes Fressen für die Monster.

Nach zwei Tagen intensiven Krafttrainings konnte ich nun endlich mit dem Hammer loslegen. Dafür habe ich einen Gildenauftrag angenommen. Es ging darum einen Großen Jaggi zu erjagen. Allerdings war die Belohnung drei mal höher als sonst. Das musste etwas zu bedeuten haben. Entweder ist dieser Jaggi besonders gefährlich oder es gibt da irgendeinen anderen Haken. Jedenfalls habe ich mich mit einem Bulldrom-Hammer in das Nebelgebirge begeben um diesem Vieh auf den Reißzahn zu fühlen. Das Krafttraining war wirklich ein gute Idee, denn der Hammer ist keine leichte Waffe. Man kann mit ihm leider keine langen Combos ausführen und blocken kann man auch vergessen. Für die wenigen Angriffe die der Hammer hat, sind diese aber sehr kraftvoll. In den meisten Fällen schlägt man einfach auf den Boden oder verpasst dem Gegner einen Kinnhaken. Es gibt wirklich keine bessere Waffe um Gegner K.O. zu schlagen. Ein paar gezielte Schläge auf den Kopf und jeder Gegner verabschiedet sich für einen kurzen Moment ins Land der Träume. Dabei ist auch die Aufladung des Schlags sehr hilfreich, mit dem man den "Superpound" einsetzen kann, der jede Panzerung knacken kann. Ich habe einen Gegner noch nie so oft K.O. gehen sehen, wie den Jaggi.


Waffentraining - Hammer



Das Training mit dem Hammer war wirklich erfolgreich! Der Meister war überrascht, wie schnell ich wieder in der Trainingsschule war. Trotz all der positiven Erlebnisse konnte ich mich nicht wirklich mit dem Hammer anfreunden. Ein Jäger fühlt, wenn eine Waffe nicht zu ihm passt. Der Hammer ist leider etwas zu schwerfällig und die Angriffe zu langsam.

Aus diesem Grund habe ich mit das Jagdhorn geschnappt und bin mit dem Schiff zur Ödnis-Insel gereist, weil dort ein Azuros den Fischfang störte. Und ich dachte diese Wesen stehen nur auf Honig. Aber gegen einen guten Fisch ist auch nicht einzuwenden. Das Jagdhorn wird ähnlich geführt wie der Hammer, ist aber noch ein wenig schwerer. Man muss nicht nur den Jäger in sich entdecken, sondern auch den Musiker! Die Angriffe des Horns sind auch gleich Noten die man spielen kann. Die richtige Kombination von Noten kann dann einen Effekt erzeugen, der Einfluss auf den Jäger und die Jagdgruppe hat. Die gespielten Noten sollten am besten auch im Kampf gespielt werden, um dem Gegner Schaden zuzufügen und gleichzeitig die Effekte aufrecht zu erhalten. Mit meinem Yukumo-Horn konnte ich zum Beispiel meinen Angriff und die Verteidigung erhöhen, was sehr praktisch war. Auch andere Effekte sind möglich, wie die Ausdauer zu erhöhen oder Immunität gegen Statusveränderungen zu erzeugen. Ähnlich wie mit dem Hammer, kann man auch mit dem Jagdhorn den Gegner K.O. schlagen, wenn man mit Wucht den Kopf trifft. Allerdings gibt es keinen aufgeladenen Angriff und auch das Blocken fällt weg. Der Kampf gegen den Azuros war wirklich erstaunlich einfach, wenn man sich mit dem Jagdhorn stärken kann. Der Bär wurde nur so durch die Gegend geschleudert und ist dann auch schon bald in den Staub bzw. den Sand der Odnis-Insel gesunken.


Waffentraining - Jagdhorn




Fortsetzung folgt...

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