25.11.13

Das 'Monster Hunter'-Tagebuch #11




Liebes Tagebuch,

mir ist eine große Ehre zuteil geworden. Ich wurde zum offiziellen Jäger des Dorfes ernannt. Anscheinend waren meine Jagderfolge sehr beeindruckend. Damit bin ich nun ein vollwertiges Mitglied des Dorfes und ich denke ich werde meinen Wohnsitz auch hierher verlegen. Eigentlich komme ich aus einer ländlichen Gegend, ein kleines Dorf mit ca. fünfzig Einwohnern. Ich vor kurzem wieder dorthin gereist um die Umstände zu klären. Der Dorfvorsteher hatte vollkommen Verständnis für meine Entscheidung. Es gibt halt Jäger die sässig sind und welche die durch die Weltgeschichte reisen. Und wer sagt, dass ich für ewig im Yukumo-Dorf bleiben werde? Man kann nie wissen, wohin einen das Schicksal verschlägt.

Ich glaube ich werde mir demnächst mal einen kleinen Urlaub gönnen. Ich weiß, Jäger sein ist ein Full Time Job und das kann man sich keinen Urlaub erlauben. Aber man muss auch den Ausgleich schaffen und ein wenig Abstand von der Jagd bekommen. Wann ich mir allerdings die Zeit nehmen kann, kann ich noch nicht sagen. Es kommen ja täglich neue Aufträge rein. Einer meiner letzten führte mich wieder in die Wüste, wo es einen Qurupeco zu fangen galt. Nicht töten. Fangen. Diese Vogel-Wyvern leben wirklich in allen Regionen des Landes, nun ja, bis auf die Tundra vermutlich. Aber würde mich auch nicht wundern, wenn dort auch irgendwo Qurupecos leben würden. Jedenfalls ging ich mit einer Gewehrlanze in den Kampf, die ich mir aus den Teilen eines Lagombi fertigen konnte. Der Qurupeco hasst Kälte. Deswegen auch der Gedanke mit der Tundra. Aber Lebewesen passen sich an und wer sagt, dass sich die Vögel nicht auch an das eisige Klima der Tundra gewöhnen konnten? Der Kampf war keine große Herausforderung und der bunte Vogel saß schon bald schlafend in der Schockfalle. Allerdings konnte er vor dem Fang noch einen Ruf ausstoßen, den ich vorher noch nie gehört habe. Ich ahnte also nichts böses und wurde plötzlich von einem Barroth überrascht, der dem Ruf des Qurupecos gefolgt ist. Zur Sicherheit zog ich mich erst einmal zurück.

Monster Hunter Tagebuch - Der Wüstenvogel



Ich bin zur Sicherheit also erst einmal wieder ins Dorf zurückgekehrt. Um den gefangenen Qurupeco können sich dann die Felyne kümmern. Sie sind am besten für den Job geeignet. Die kleinen Katzen haben damit eine eigene Wirtschaft aufgezogen, wozu halt auch das Abtransportieren von Monstern gehört. Auch wenn man sie nicht sieht, sie sind immer da und beobachten einen bei der Jagd. Sie sind auch sofort zur Stelle und ziehen den Jäger aus dem Kampfgeschehen, wenn er mal K.O. gehen sollte.

Wie zu erwarten war, führte mich der nächste Auftrag in die Wüste um den Barroth zu erledigen. Ich habe vorher noch nie gegen einen gekämpft und wusste nur bedingt über seine Angriffe und Angriffsmuster Bescheid. Ich weiß allerdings, dass er sich am liebsten im lockeren Schlamm eingräbt und damit seinen Körper einhüllt. Diesen benutzt er dann auch als Waffe um Gegner in Schlamm zu hüllen. Ich musste auch nicht, wie gefährliche die Viecher sein können, obwohl sie eigentlich nur Insekten fressen. Erstaunlicher Weise war der Barroth extrem aggressiv und kann sich für seine behäbige Gestalt ziemlich schnell bewegen. Vor allem seine Rammattacke ist nicht zu unterschätzen. Mit meiner Morphaxt war es mir allerdings möglich ihm viel Schlamm vom Körper zu schlagen und konnte ihm sogar seine Schwanzspitze abschlagen. Ein wertvollen Material für Waffen. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, ihm seinen Hornfortsatz am Kopf zu brechen, das wäre für eine Rüstung wirklich ein Gewinn gewesen. Ich werde vermutlich noch öfter auf einen Barroth treffen. Sie sind in der Wüste ja recht weit verbreitet.

Monster Hunter Tagebuch - Das Monster aus dem Schlamm



Fortsetzung folgt...

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