18.09.12

[52 Games] - Inselwissen und schwere Kost


Ich hab gerade Abendbrot gegessen und nun bin auch gestärkt und das neue Thema für 52 Games zu bearbeiten. Glücklich, dass das Thema gerade so gut passt. :)


#34 - Nahrung
- Lost in Blue (NDS) -


Ich mach es mir diese Woche man wieder einfach, denn wie kann man das Thema 'Nahrung' besser aufgreifen, als mit einem Survival-Game? 

"Lost in Blue" war einer der besseren Nintendo DS Titel und ein Titel, den ich mir mit dem DS zusammen gekauft habe. Die Story dreht sich um den jungen Keith, der durch ein Schiffsunglück auf einer tropischen und offentsichtlich unbewohnten Insel strandet. Und da beginnt auch schon der Survival-Aspekt des Spiels. Man hat eine Hunger-, Durst- und Energieanzeige. Das Abenteuer beginnt damit, dass man auf der Insel erst einmal nach Nahrung, etwas Trinkbarem und vorallem einem Unterschlupf suchen muss. Die Nahrungssuche beschränkt sich für's erste auf am Boden liegende Kokosnüsse und Früchte. Später kann man auch Pilze, verschiedene Pflanzen, Muscheln und Fleisch und Fisch zubereiten. 

"Lost in Blue" war eines der besseren DS-Spiele, denn es nutze die Features des Handhelds sehr gut aus. So kann man mit dem Pen auf dem Touchscreen Sachen ausgraben, die Angel verwenden und den Bogen benutzen. Diese Hilfsmittel muss man sich im weiteren Verlauf erstmal zusammenbasteln, wenn man die nötigen Materialien hat. Mit dem Mikrofon konnte man z.B. auch das Feuer anfachen. Der Reiz des Spiels bestand vorallem im Schwierigkeitsgrad, welcher schon ganz ordentlich war, denn es war nicht ganz leicht Keith am Leben zu halten. Man muss darauf achten, welches Wasser man trinken kann, welche Pilze und Pflanzen man essen kann und auch Tiere können einem gefährlich werden. Ständig im Auge behalten sollte man die Anzeigen für Hunger und Durst. Später wird das Spiel auch etwas geselliger, denn man trifft auf das junge Mädchen Skye. Hier wird das Spiel zu einer Art Graphic Novel und man muss nun auch noch für das Wohlergeben unserer Mitstreiterin sorgen. Alsob allein überleben nicht schon schwer genug ist, futtert und säuft nun auch noch jemand unsere Nahrungsvorräte weg. Dennoch waren die Dialoge mit Skye ganz nett und die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich immer weiter, man vertraut sich mehr und arbeitet auch mehr zusammen. Nur so konnte man die unterschiedlichen Talente der beiden richtig nutzen.

Soweit ich mich erinnern kann, wurde das Spiel irgendwann doch ein wenig eintönig, denn man war wirklich oft unterwegs um Nahrung zu suchen, oder zu sagen oder Feuerholz zu suchen. Ein wenig mehr Abwechslung wäre nicht übel gewesen. Dafür war die Insel aber recht groß und man konnte einiges entdecken. Aber auch so war das Spiel schwere Kost, denn man kann am Anfang wirklich schnell zu Grunde gehen, wenn man nicht ordentlich die Gegend absucht, oder erstmal falsche Prioritäteten setzt.






Bis dahin - Tschödeldö






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