22.04.12

Es ist ein schöner Tag zum tagge! Episode 7 - Nur ein paar Fragen


Hallo und willkommen!

Heute schon zum zweiten mal an diesem verregneten Sonntag. Wie man es schon am Titel sehen, wurde ich getaggt. Und weil ich Zeit habe, werde ich das gleich mal abarbeiten, denn was du heute kannst besorgen... Getaggt wurde ich diesmal von Leon der Profi, der auch einen klasse Filmreviewblog führt. Er hat mir fünf Fragen zukommen lassen und da fangen wir doch am besten gleich mal an. Go!

1) Nenne fünf Filme, welche einen außergewöhnlich guten Soundtrack besitzen.
Eine sehr gute Frage. Das wäre natürlich zum einem „The Watchmen“, da wirkt der Soundtrack wie ein gutes, Jahrzehnte übergreifendes Mixtape. Dann natürlich die epische Musik von „Der Herr der Ringe“. Dazu der traumhaft schöne Soundtrack von „Prinzessin Mononoke“. Dann ist für mich noch der Soundtrack von „Collateral“ dabei, wo Tom Cruise seine meiner Meinung nach beste Rolle gespielt hat. Zum Schluss dann noch „O Brother, Where Art Thou“, mit seinen super Sound der amerikanischen 30er und 40er.

2) Bei welchem Film haben dich die Landschaftsaufnahmen besonders beeindruckt?
Das war eindeutig auch „Der Herr der Ringe“ mit seinen atemberaubenden Landschaften von Neuseeland. Ich weiß da wurde in vielen Szenen hier und da getrickst, aber trotzdem ist Neuseeland eine wirklich passende Kulisse für Mittelerde. Und auf einer großen Leinwand kamen die weiten Landschaften und Gebirge wirklich toll zur Geltung.

3) Welchen Schauspieler hältst du trotz Erfolg für relativ überbewertet?
Eindeutig Julia Roberts. Diese Frau hat nichts auf dem Kasten außer Klischeerollen zu spielen. Man kann einfach nur sehr wenig aus ihr rausholen. Des Weiteren noch Kevin James, der anscheinend nichts anderes mehr kann, als seine Rolle aus „King of Queens“ zu wiederholen.

4) Welcher Anime oder Zeichentrickfilm gefällt dir am besten?
Ich mache aus dem „oder“ einfach mal ein „und“. Der beste Animefilm ist ein wenig schwierig zu bewerten, aber ich denke ich werde mich da wohl für „Ghost in the Shell“ entscheiden, dicht gefolgt von „Perfect Blue“. Der beste Zeichentrickfilm ist aber auch sehr schwierig. Trotzdem entscheide ich mich da für einen Film aus meiner Kindheit, und das ist „Unten am Fluss“.

5) Die Oscarverleihung. Differenzierte Auszeichnung der Qualität oder nur noch Orientierung an Popularität?
Von einer differenzierten Auszeichnung kann man da schon seit Jahren nicht mehr sprechen. Ich finde diese ganze Auswahl sehr unbefriedigend und außerdem glaube ich, dass dort einige Gelder hin und her fließen. So ein Oscar für einen Film ist ja auch eine super Werbestrategie…
Dabei muss ich aber sagen, dass ich mich erst so seit knapp 3 Jahren für die Oscars interessiere. Mir sind Filmpreise aber bisher immer noch ziemlich egal und vor allem nichtssagend.


Ja und das soll es auch schon gewesen sein. :) Waren wirklich interessante Fragen und auch teilweise echt kniffelig. Aber das sind diese Fragen mit "was ist am besten?" ja immer.
Hier noch meine fünf Fragen für den nächsten, der den Tag machen möchte. Ich tagge übrigens Judith, damit sie mal wieder was zu tun hat. Wer Lust auf den Tag hat, darf ihn natürlich auch gerne übernehmen! :)
  1. Kauft du spontan Filme, oder informierst du dich vorher um nachher nicht enttäuscht zu sein, wenn der Film mies ist?
  2. Welches Filmgenre ist deiner Meinung nach tot?
  3. Welche Meinung vertrittst du zum Thema „Online Streaming“. Ein einziger Fluch oder auch ein Segen für die Filmindustrie?
  4. Welcher Film hat deiner Meinung nach den besten Antagonisten bzw. Bösewicht?
  5. Welchen Film hast du eindeutig zu früh gesehen?  


Bis dahin - Tschödeldö




Kommentare:

  1. Stummfilm ist ja jetzt auch nicht wirklich, was man unter Genre versteht. ;)

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    1. Willste auch mitmachen? :)
      Naja ich bin da vorsichtig. So nach The Artist... Da wird denke ich noch ne Welle auf uns zukommen. Trittbrettfahrer und so.

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    2. Aber Stummfilm ist halt nur eine technische Eigenschaft. Nun ja, ich kann dir ganz kurz was abreißen:

      1. Ich kaufe nur dann spontan Filme, wenn mein photographisches Gedächnis keine Informationen über Mängel gespeichert hat und ich so gut wie sicher bin, daß es keine unerfreulichen Überraschungen wie Zensur geben wird.
      2. Mantel und Degen.
      3. Wenn dadurch Filme verfügbar gemacht und erhalten werden, die ansonsten aus vorgeschobenen kommerziellen Gründen nicht gepresst worden wäre und man deshalb einen immer abrufbaren Fundus aller erdenklichen Schätze aufbaut, dann wäre das ein Gewinn.
      4. Dr. Evil (Austin Powers)
      5. Ich bin da ganz bei Judith und sage Bambi. Der Film hat mich mehr als jeder andere schockiert.

      Zufrieden? Dann bist du jetzt mit meinen Fragen dran. Muah Ah Ah. ;)

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  2. Yeeeeah, Beschäftigung! :D
    Aber ich glaube nicht, dass nach The Artist noch viele solcher Filme kommen. Dafür waren zu viele Menschen zu genervt von diesem Film. Naja, man weiß ja nie. Ich fänds nicht so schlecht.

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    1. Seit wann halten die Zuschauer denn einen oder mehrere Regiesseure davon ab einen Film zu drehen, der eindeutig nervt :D

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  3. Danke für die Antworten. Bei Julia Roberts kann ich dir durchaus beipflichten.
    Ich persönlich informiere mich nur vage über Filme und verschaffe mir nur einen kurzen Überblick. Rotten Tomatoes oder Roger Ebert sind gelegentlich brauchbare Richtlinien, aber man sollte sich ohnehin auf sein eigenes Gefühl verlassen.

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