20.02.12

[52 Games] - Ein kluger Ninja springt nur so hoch, wie er muss.


Vorhang auf für Runde vier des Projekt [52 Games]!
Wie man sieht bin ich ich diese Woche ein bisschen früher dran als das letzte Mal. Nichts desto trotz wird des diese Woche um einiges kniffliger als die letzten Male, denn nun haben wir einen Begriff, der auf viele Genre und Spiele passt und denn man so, oder so auslegen kann.

#4 - Minimalismus
- N+ (Nintendo DS/PSP)-


Viel mit wenig Aufwand erreichen. In vielen Lebenslagen ist das ein lohnendes Prinzip und wenn man viel durch wenig Aufwand erreicht hat, fühlt man sich auch um so stolzer. Auch in der Videospielbranche ist das gerne mal ein Thema, denn mit den heutigen Highend Konsolen und Gamer PCs lächst die Gamer Community nach Spielen die grafisch, spielerisch und storytechnisch perfektioniert sind. Doch gibt es hier und dort die Programmierer die sich auf die guten alten Zeiten berufen und sagen "Hey, damals hatte man nicht viel, aber man hat das beste draus gemacht und mit ein paar Pixel ein ganzes Königreich geschaffen". Die Spielprinzipe waren einfacher, die Grafik kantiger, aber der Spielspaß maximaler.

Es soll hier um ein Spiel gehen, dass grade das alles was früher gang und gäbe war in sich vereint. Da kommen wir zu "N". "N" ist ein einfaches Score Jump'n Run bzw. Geschicklichkeitsspiel und versucht auch gar nicht eine Story aufzubauen. Es ist einfach, es ist kantig und es macht höllisch viel Spaß und ist teuflisch süchtig machend. Man steuer einen kleinen Ninja durch in einem abgegrenzen Gebiet und Ziel ist es, Schalter zu betätigen um eine Tür oder Tore zu öffnen, womit man dann das Level abschließt. Dabei gilt es eine Zeitleiste am oberen Bildschirmrand im Auge zu behalten die sich rasend gegen Null nährt. Gegenwirken kann man nur, in dem man die kleinen gelben Orbs einsammelt die die Leiste wieder füllen. Schafft man dies nicht und sind die Leiste auf Null, stirbt man. "N" steigert mit jeden Level seinen Schwierigkeitsgrad und das bei genauen 100 Leveln in der Freeware Version. Dabei entwickelt sich der Schwierigkeitsgrad vom leichten Kindergartenspaziergang zur Höllentour-kopfüber-mit-einer-Horde-tollwütiger-Mungos-im-Nacken-und-das-auf-Skischuhen-wo-man-in-beiden-sogar-noch-je-zwei-Steine-hat.

Unser Ninja ist lauf- und sprungtechnisch dennoch sehr begabt und so kann man viele Fallen wie Laser, Raketenwerfer, Stacheldinger und Hämmer schnell ausweichen. Doch das Spiel ist wirklich kein Zuckerschlecken. Aber es ist so simpel gemacht und dabei doch so fordernd und anspornend, dass man den DS oder die PSP gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich habe viele Spiele gesehen, die zwar viel geboten haben, aber leider keinen Wiederspielwert besaßen. "N" schafft das mühelos, vermutlich weil die heutigen Spiele nicht groß den Ehrgeiz fordern.

Es ist grade dieses Spiel, was in in den letzen Jahren wohl öfter gespielt habe als jedes andere und das will was heißen. Man hat aus ein Paar einfachen Kontrukten aus Strichen, Kreisen und Vierecken eine Map gezaubert und trotzdem ist es anspruchsvoller als der beste Hürdenlauf. Und man will es schaffen, egal wie schwer es ist.



Bis dahin - Tschödeldö



Kommentare:

  1. Ich liebe dieses Spiel. Ich liebe es einfach. Aber bei Meat Boy versage ich regelmäßig! xD

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    1. Bei Meat Boy versagen ist keine Schande :D

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  2. N+ kannte ich noch gar nicht. Hört sich lustig an.
    Ich musste bei dem Thema aber spontan irgendwie an "Limbo" denken. :-)

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    1. Limbo wurde auch schon oft genommen bei dem Thema wie ich gesehen habe. Aber ich hab Limbo noch nicht gespielt, deswegen wollt ichs nicht nehmen^^

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