16.02.12

[52 Games] - Der Montagsaffe lebt nur für's Wochenende, das liegt in seiner Natur


Und wieder mal startet die neue Woche mit dem Projekt  [52 Games] und... Ne moment. Wir haben schon Mittwoch, ochje wie schnell die Zeit verfliegt. Nun eigentlich habe ich mir ja vorgenommen immer ein Beitrag für [52 Games] raus zu prügeln, wenn das neue Thema am Montag bekanntgegeben wird. Doch irgendwie hat es sich dieses mal ein wenig verzögert. Liegt es an der Arbeit? An der Motivation? An der Vergänglichkeit des Seins? Nein es lag einfach daran, dass ich es vergessen hab... Ich bin Montags furchtbar träge und will den Tag so schnell wie möglich hinter mich bringen und am liebsten gar nichts tun. Wie der Montagsaffe halt.

Nichts desto trotz fand ich das dritte Thema ein wenig anspruchsvoller als die beiden letzten, wo ich wirklich nicht lange überlegen musst. Doch hier habe ich ein Thema, was sich durch so viele Spiele zieht, dass man eigentlich den Überblick verliert. Nach langer, reichlicher Überlegung habe ich mich da dennoch für ein Spiel entschieden, was ich schon einmal vorgestellt habe.


#3 - Natur
- Monster Hunter Freedom Unite (PSP) -


Willommen in der aufregenden Welt von der "Monster Hunter"! Da ich wie gesagt, etwas länger überlegt habe, bin ich letzten Endes auf dieses Spiel, bzw. diese Spielreihe gekommen. Und da man ja nur über ein Spiel schreiben sollte, habe ich einfach mal den letzten Vertreter aus der Reihe genommen, der hier in Europa erschienen ist und das ist nunmal "Freedom Unite". 

Doch was ist "Monster Hunter" und was hat hat es mit dem Thema zu tun? Die Monster Hunter Spiele sind sogenannte "Grinder". Im Großen und ganzen geht es dabei darum zu kämpfen, Sachen zu erhalten, daraus neue Rüstungen und Waffen zu machen und seinen Charakter aufzuleveln. Monster Hunter ist angesiedelt in einer Fantasy Welt, fern von jeder Art von Technologie. Es gibt kaum bis gar keine Maschinen, was allerdings nahezu perfektioniert wurde, ist das erstellen von Rüstungen und Waffen und anderem Zubehör. Die angesehensten und wichtigsten Menschen in dieser Welt sind die Jäger. Sie legen sich mit den größten und gefährlichsten Kreaturen dieser Welt an und beschützen die Städte der Menschen oder menschenartigen Kreaturen. Man wird nun als ein Anfänger in diese schon feindliche Welt geworfen, denn es gibt auf Missionen nur wenig Kreaturen die einem NICHT an den Kragen wollen. Ziel von Missionen ist es ein bestimmtes Monster zu fangen oder zu töten, eine Anzahl von Monstern zu töten, etwas Bestimmtes zu sammeln, oder ein Gebiet zu erkunden.

Und da kommen wir schon zu unserem Hauptthema Natur. Die Maps auf denen man sich bewegt sind fern von jeder Zivilisation. Man ist alleine unterwegs, gut gepanzert und schwer bewaffnet. (Es gibt auch die Möglichkeit online mit Freunden los zu ziehen). Man schlägt sich durch ein eisiges Schneegebirge, zwei dichte Dschungelgebiete mit anliegendem Strand, eine ausgedehnte Wüstenlandschaft, mit Gras bewachsene Hügellandschaften und einen man bewandert sogar einen Vulkangegend. Alle Gebiete sind dabei schön ausgearbeitet und wirken authentisch. Man hat ihr eine in sich schlüssiges und funktionierendes kleines Biotop um sich herum. Pflanzen und Insekten profitieren von toten Lebwesen, Pflanzenfresser profitieren von den Pflanzen, Fleischfresser von den Pflanzenfressern und so geht die Nahrungskette weiter, nur wir als Jäger profitieren von allem, weil wir alles gebrauchen können. Abseits von den Kämpfen auf Leben und Tod, sehen wir Waldschweine nach Wurzeln und Pilzen wühlen, friedliche Mammutwesen auf frostigen Wiesen grasen und fleischliebende Raubsaurier auf Treibjagd, wenn sie nicht grade einen selbst auseinander nehmen wollen.
Entwickler CAPCOM hat hier für jedes Lebwesen sein ganz eigenes Habitat entstehen lassen und wir als Jäger dringen dort ein und müssen damit zurechtkommen. Genau wie die Natur es vorgesehen hat muss der Jäger als solcher anpassungsfähig sein und mit seine Umgebung zu nutzen wissen. Man beobachtet, probiert aus, zieht Schlüsse daraus und kann sich für jede Mission, jedes Gelände und jedes Monster seine Strategie zurechtlegen, damit die Jagd auch Erfolg hat. Man muss das Monster das man erjagend will kennen und seine eigene Natur verstehen und so das Vorgehen planen. In dieser Welt Herrscht das Gesetz der Natur, die Stärkesten und Angepasstesten werden überleben, der Mensch hat sie Natur sich noch nicht unterworfen und das ist grade ein erfrischendes Spielprinzip als Mensch nicht am längeren Hebel zu sitzen. Ich habe mich selten in einem Spiel, den Gewalten der Natur so unterlegen gefühlt, wie bei Monster Hunter.


Bis dahin - Tschödeldö


Kommentare:

  1. Schönes Beispiel. Schade, dass ich keine PSP besitze. Und für die Wii möchte ich es mir nicht wirklich holen. *Grafikfetischist*

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    1. Naja wenn du eine Wii besitzen sollest, dann solltest du's dir holen. die Grafik war noch nie ein Aushägeschild für die Monster Hunter Reihe. Dennoch hoffe ich das es wenigsten Monster Hunter 3rd HD für die PS3 in den englischsprachigen Raum schafft. Das wäre super :>

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  2. Gute Wahl! Und den Spruch mit dem Montagsaffen muss ich mir merken. xD

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    1. Der Montagsaffe spricht vielem Menschen aus der Seele. Ich sehe ihn wie einen guten Freund. :)

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